Au hör - Folge 3

Shownotes

Die Flutkatastrophe 2021 hat unsere Region tief geprägt. Sie hat deutlich gemacht, wie wichtig es ist, Vorsorge, Zusammenarbeit und Krisenbewältigung laufend weiterzuentwickeln. Was hat sich seitdem genau getan? Das klären wir mit Andreas Dovern, dem Leiter des Amtes für Brandschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz der StädteRegion Aachen. Wir sprechen unter anderem darüber, was wir bei Notfällen immer zu Hause haben sollten und wie gut unsere Einsatzkräfte ausgestattet sind. Außerdem geht es in dieser Folge um grenzüberschreitende Zusammenarbeit, die medizinische Taskforce des Bundes, Resilienz und Begeisterung fürs Ehrenamt. Hättet ihr gewusst, wofür welcher Sirenenwarnton steht?

https://www.staedteregion-aachen.de/de/navigation/aemter/amt-fuer-rettungswesen-und-bevoelkerungsschutz-a-38

https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Stromausfall/Kochen-ohne-Strom/kochen-ohne-strom_node.html

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00:00:00: Auhör, jetzt wird's amtlich.

00:00:04: Der Podcast der Städte Region Aachen mit Mareikes Tasch

00:00:08: Hallo zusammen

00:00:09: und Katharina Heger Danke

00:00:11: fürs Einschalten!

00:00:12: Mit diesem Podcast wollen wir zeigen was die Verwaltung der städte region Aachen eigentlich alles macht Authentisch praxisnah mit Beispielen aus dem Arbeitsalltag

00:00:20: Die Themen heute

00:00:22: Was wir bei Notfällen immer zu Hause haben sollten und wie gut unsere Einsatzkräfte ausgestattet sind.

00:00:32: Die

00:00:43: Sicherheit der Menschen und die Gefahrenabwehr in der Städteregion Aachen sind die zentralen Aufgaben von Ihnen und Ihrem Team.

00:00:49: Dabei werden Sie im Ernstfall aber natürlich von vielen Organisationen, aber auch Verbänden und städteregionsangehörigen Kommunen unterstützt?

00:00:56: Die Flutkatastrophe- Twenty-One-Zig viele von uns haben sie nur in Erinnerung.

00:00:59: das war der letzte Katastrophenfall hier bei uns in der Region Und er hat spürbar zu einem Umdenken geführt In der Bevölkerung aber auch in der Verwaltung.

00:01:07: wir müssen besser aufgestellt sein hieß es da unter anderem was hat sich denn seitdem getan?

00:01:12: Ich glaube, dass die Flutatastrophe nochmal so ein Marker war.

00:01:15: Dass das was Bevölkerungsschützer sagen nicht gesagt wird weil wir Stressoren sind sondern weil wir eben aufklären wollen, dass eine solche Situation jederzeit eintreten kann.

00:01:25: und deswegen glaube ich, dass wir zum einen im Umdenken schon auch Art Paradigmenwechsel hatten, dass sie Menschen verstanden haben insbesondere natürlich die unmittelbar von der Flut betroffenen dass tatsächlich jederzeit etwas passieren kann, aber auf der anderen Seite eben auch wir klarmachen konnten.

00:01:42: Dass wir auch in einer Flutkatastrophe viele offene Flanken insbesondere in der Logistik und die Erwarnung der Bevölkerung hatten, die wir einfach glattziehen mussten.

00:01:50: In der Städteregion haben wir darauf reagiert.

00:01:52: es wurde eine Projektgruppe gegründet.

00:01:54: vielleicht können sie dazu noch ein bisschen was ausführen.

00:01:56: wie ist das entstanden?

00:01:57: Und was hat diese Projektgruppen quasi erarbeitet?

00:02:00: Politik- und Verwaltung haben dann hier entschieden, dass wird dieses Thema einmal komplett neu beleuchten und haben sich dazu entschieden eine Gruppe von Menschen nur speziell mit diesem Auftrag zu belegen, darüber nachzudenken wie den Bevölkerungsschutz in der Zukunft aussieht.

00:02:17: Zugegeben damals war dieses Thema Zivilschutz noch gar nicht so groß wie es das jetzt eben heute ist sondern wir haben uns tatsächlich auf die Katastrophe und Naturkatastrophe Blackout-Szenarien was auch immer dann fokussieren dürfen.

00:02:30: aber der Hintergrund war eben die Lehren aus den vergangenen Krisen, insbesondere eben der Flutkatastrophe zu ziehen und damit auch nach außen zu signalisieren.

00:02:40: Wir wollen was tun und das daraus dann entstanden ist in Verbindung mit den Kolleginnen und Kollegen, die das jetzt jeden Tag umsetzen, ist aus meiner Sicht schon ein ganz besonderes

00:02:50: Ausrufezeichen.".

00:02:53: Unter anderem das Thema Blackout-Szenario angesprochen.

00:02:56: Wir haben alle vor einiger Zeit den großen Stromausfall in Berlin mitbekommen, haben es in den Nachrichten verfolgt.

00:03:01: Menschen die tagelangen ohne Strom oder Heizung da saßen viel mussten aus ihren Häusern und Wohnungen heraus.

00:03:07: Sie sprechen in so einem Fall dann von einer Großschatenslage.

00:03:10: Wie würde denn in unserer Region auf einen solchen fall reagiert?

00:03:15: Zunächst wird festgestellt dass irgendwo ein Stromausfalt ist.

00:03:17: wir versuchen uns dann mit unserem Lagezentrum ein möglichst umfangreiches Bild zu machen.

00:03:22: Wir befragen die örtlichen Feuerwehren, wo denn tatsächlich jetzt der Stromausfall begrenzt ist?

00:03:28: Wir nehmen Kontakt mit dem Energieversorger auf.

00:03:31: Wir bewerten dazu, wir bewerten die Lage und schauen eben – Ist das ein einzelner Straßenzug?

00:03:35: auch das ist sicherlich schon für den jeweils Betroffenen eine starke Einschränkung.

00:03:39: oder sprechen wir von einem ganzen Stadtteil Und danach dann direkt?

00:03:44: wohl liegen die Gründe und vor allen Dingen wie lange denn dauert diese Unterbrechung?

00:03:50: Und je nachdem davon abhängig bewerten wir eben, welche Maßnahmen wir einzuleiten haben.

00:03:54: Also sprechen wir davon dass der Energieversorgung uns mitteilt Naja das ist vielleicht ein Frostschaden und es in zwei Stunden behoben.

00:04:01: Dann sind unsere Einsatzmaßnahmen ganz anders als wenn es eben vielleicht bedeuten könnte Dass der Stromausfall über zwei oder drei Tage dauert.

00:04:08: und davon abhänge ich ja aktivieren wir eben unsere Kräfte Aktivieren wir vielleicht auch externe Hilfe aus anderen Landkreisen Vielleicht aber auch über das land Oder am ende sogar auch über den Bund.

00:04:17: Wir bleiben ganz gerne mal im Fachjarron.

00:04:19: Es wird ja immer unterschieden zwischen Krisenstab und Einsatzleitung,

00:04:23: wo

00:04:23: liegen da die konkreten Unterschiede?

00:04:26: Ich glaube das kann man ganz gut greifbar und auch relativ kurz beantworten.

00:04:30: Die Einsatzleitungen führt alle Fahrzeuge und alle Menschen, die mit Blaulicht auf der Straße unterwegs sind.

00:04:36: Man ist grob schonmal umreißend.

00:04:38: Der Krisenstaub kümmert sich darum dass wir das Handeln der Verwaltung auf die Krise betroffen und speziell auf die Krise zugeschnitten, weiterhin sicherstellen können.

00:04:48: Das heißt also da kommen alle Fachleute aus jeweiligen Fachämtern zusammen, die im Rahmen ihrer eigenen Zuständigkeit aber eben nur mit Fokus auf die Krise sofort Verwaltung in Prinzip in diesem Krisenstab abbilden damit wir eben mit beiden Stellen gemeinsam möglichst schnell agieren können.

00:05:04: Für einen solchen Fall ist zum Beispiel das Katastrophenschutzzentrum in Simmerath bestens ausgestattet.

00:05:09: Da gibt es Betten, da gibt es Duschen.

00:05:11: Sie können dafür einen längeren Zeitraum zusammenkommen.

00:05:13: In dem Fall die Einsatzleitung beschreiben sie gerne mal wie sieht dann eine solche Lagebesprechung im Katastrophe-Zentrum ins Simmerad aus?

00:05:20: Also nächstes Mal so dass wir bei uns im Amt Leute beschäftigen dürfen, die sich die Lage für die Region ansehen.

00:05:29: Das heißt also die bewerten jeden Tag aufs Neue Wie denn Gesamtlage, die gesamte Gefährdungslage von Barcelona bis nach Montau ist.

00:05:38: Daraus erwächst zum Beispiel jeden Morgen um acht Uhr für die Behördenleitung eine sogenannte tägliche Lage über sich das heißt also unsere Behördeleitung und alle Dezernenten und alle zuständigen Amtsleitungen bekommen eine PDF zugeschickt wo eben wie ein Takt drin steht was denn gerade so in der Region ansteht.

00:05:54: wenn wir dann eben erkennen es tritt jetzt auch eine Lage ein die nicht vorgeplant ist oder es könnte vielleicht so sein dass eine Lage eben entsprechend aufwächst Dann halten die Menschen bei uns, nachdem sie das bewertet haben, miteinander eine Rücksprache und kommen zu dem Entschluss.

00:06:10: Naja, das müssen wir aus dem Lagezentrum herausbeleiten.

00:06:13: Wir aktivieren das Lagezentrum.

00:06:14: Das heißt also ganz klassisch... ...wir schließen unsere Anlage auf.

00:06:18: Wir nehmen den Bunker, der ist kein Schutzbau sondern eben ein Bereich in unserem Amt wo wir ausschließlich nur das Lagerzentrum dann betreiben und von dort aus begleiten werden, das heißt wir nehmen Kontakt zu allen zuständigen Stellen auf.

00:06:31: Zu allen Behörden, zu den Städten und Gemeinden, zur Bezirksregierung und sagen zunächst mal als wir da sind.

00:06:37: Und dann holen wir uns wieder diese Informationen ein.

00:06:39: Das heißt also wir versuchen möglichst viel Information zu erhalten, möglichst viel zu bewerten... ...und dann geht es auch schon in die Lagebesprechung.

00:06:46: Dort wird dann eben vorgetragen was denn passiert ist wie dann so die beabsichtigte Entwicklung ist ja und wie es denn dann schlussendlich weitergehen soll.

00:06:55: Sie hatten jetzt gerade noch mal was von Bunker gesagt, ich glaube das ist ein Begriff den viele gar nicht so richtig gereifen können.

00:07:01: Es heißt ja im Grunde genommen sie sind da unten auch Tag vielleicht können sich da auch um zwei für mehrere Tage einschließen.

00:07:07: aber wie kann man sich das vielleicht vorstellen?

00:07:09: Also am einfachsten vorstellen kann es sich wirklich wenn man sich einen Bunkervorstell denn diese Anlage also das gesamte Objekt ist in Zeiten des Kalten Kriegs gebaut worden und seinerzeit wurde eben dieser Bunkern auch noch als Schutzbau für die Behörde gebaut.

00:07:26: Aus diesem Relikt haben wir dann für uns das positive heraus genutzt, nämlich dass wir die komplette Anlage jetzt schon seit vielen vielen Jahren umgebaut haben zum sogenannten Lagezentrum.

00:07:38: Wir haben aber eben die Einrichtungen, die auch seinerzeit schon verbaut wurden, Betten, Küche, Kantine nicht nur erhalten sondern auch über die Jahre weiter ertüchtigt.

00:07:47: Und das eigentliche Lagezentrum ist im Bunker ein großer Raum, in dem wir wir sagen dazu stabsmäßig führen.

00:07:54: Das heißt also vielleicht so ein bisschen auch wie man es aus dem Fernsehen kennt mit einem großen runden Tisch wo viele Menschen daran sitzen viel entscheidert wo viele Informationen zusammengetragen werden.

00:08:05: Es ist sehr wuselig aber sehr ruhig und sehr leise weil wir eben in dieser Bunkernlage Naja wir nennen das clean cockpit procedure Wir fokussieren uns in dem Bunker, in der Anlage tatsächlich rein auf die Lage.

00:08:21: Versuchen alles an Nebengeräuschen abzuschotten.

00:08:24: und genau deswegen ist auch die Anlage für uns wirklich sehr wertvoll weil sie eben uns komplett aus dem Alltagsgeschäft rausnimmt und uns ermöglicht uns ausschließlich darauf zu konzentrieren was da jetzt gerade auf uns zukommt.

00:08:36: Da haben Sie jetzt schon ganz tolle Bilder geschaffen, um sich einfach mal vorstellen zu können wie sind wir eigentlich aufgestellt.

00:08:42: Aber es wurde auch einiges investiert beispielsweise im Rettungsdienst oder auch im Brandschutz.

00:08:46: Es wurden etliche Krankentransportwagen angeschafft.

00:08:49: Sie sind aber quasi auf jegliche Fälle vorbereitet.

00:08:52: was haben sie sonst noch so in Ihrem Vorpragen, Ihrem Equipment parat?

00:08:56: Ich bin sehr dankbar dass die erst so ansprechen weil für uns in Simmarad heißt das immer das sind die Katastrophenschütze da sind wir.

00:09:02: Ich hätte es gerne schon mal an anderer Stelle gesagt, wenn Sie vielleicht über den örtlichen Bäcker reden dann sagen sie ja auch nicht das ist der mit dem guten Frankfurter Kranz sondern das macht er auch.

00:09:13: aber er macht auch Brötchen und eine Machtbrot.

00:09:15: Und das ist eine wichtige Kernaufgabe von uns in unserem Amt.

00:09:18: wir machen auch Katastrophenschutz Aber wir machen eben auch den Brandschutz.

00:09:22: Wir führen die Aussicht über die Feuerwehr in der Region.

00:09:24: Wir sind Brandschutzzienstelle schreiben also Stellungnahmen zu Bauanträgen.

00:09:28: Wir sind Träger des Rettungsdienstes.

00:09:31: Wir sind planerig und in der Umsetzung dafür verantwortlich, dass der Rettungswagen, der Krankentransport, der Gelbe Hubschrauber am Himmel das alles fertig in unserem Verantwortungsbereich.

00:09:41: Und dazu haben wir eben neben dem Katastrophenschutz auch noch den Zivilschutz erhalten um das möglichst alles zentral in einem Blaulichtamt zu

00:09:51: bündeln.".

00:09:52: Sie haben aber zum Beispiel auch Drohnen im Einsatz?

00:09:55: Sie haben eine flexible Lage Erkundungseinheit, Löschrucksäcke... Was ist da noch alles mit bei, auch Wagen?

00:10:00: Mit denen Sie durch unebenes Gelände fahren können.

00:10:04: Wir müssen alles das vorhalten was man in Städten und Gemeinden weil sie es eben nicht so häufig brauchen oder nicht jeden Tag eine große Einsatzlage haben.

00:10:12: Nicht zumuten kann darf und soll dass alles fortzuhalten.

00:10:15: Wir haben jetzt gerade schon gesagt Löschhochsäcke Das ist unser Abrölbehälter Waldpond.

00:10:18: Das ist ein großer Container der nur mit Material ausgestattet ist für große Waldpontlagen.

00:10:24: Wir haben unsere Drohneinheiten im Norden der Region und im Süden der Region jeweils eine Einheit mit jeweils zwei wirklich großen und leistungsfähigen Erkundungsdrohnen, die bei der Personensuche helfen.

00:10:36: Die vielleicht beim Dachstuhlbrand noch schauen können wo Gluten es dann auch zu finden sind.

00:10:42: Aber wir haben eben auch Sondergeräte.

00:10:44: Sie haben schon von den Allradfahrzeugen gesprochen, die sind zum einen ausgestattet für die Waldmannbekämpfung.

00:10:50: Da ist eine Hochdruckpumpe drauf um in unwächsamem Gelände unterwegs zu sein.

00:10:55: Wir haben aber auch z.B.

00:10:56: für den Bevölkerungsschutz diese Fahrzeuge um in vertrummertem Gebiet also beispielsweise nach dem Tornado in Röteln waren die Straßen nicht befahrbar.

00:11:05: Auch da selbst, da bekommen irgendwann auch Allradfahrzeuge Löschfahrzeugen.

00:11:09: Irgendwann kommen die an ihre technischen Grenzen und dafür brauchen wir eben auch Material um eben auch unwegsam reinzukommen.

00:11:16: Im Alltag ist es allerdings zum Glück so dass wir sie nicht so häufig brauchen.

00:11:19: und wenn dann im Alltag beispielsweise mit einem verunfallten Reiter im Wald den wir bei diesen Fahrzeugen rausholen können?

00:11:27: Die Städteregion Aachen hat jetzt vor kurzem auch eine Vorreiserrolle im Regierungsbezirk Köln übernommen.

00:11:33: Dabei geht es um die medizinische Taskforce des Bundes, die in Kriegs- und Krisenveränderungs-Einsatz kommt.

00:11:38: Das verbögt sich dahinter.

00:11:40: Seine Einheit ist Zivilschutze.

00:11:42: Der Zivillschutz regelt den Schutz und die Hilfe für die Bevölkerung im Spannungs- und Verteidigungsfall.

00:11:48: Und der Zivilschutz wird derzeit ja auch revitalisiert.

00:11:52: Der ist nach Ende des Kalten Krieges deutlich zusammengespart worden, um es ja höflich auszudrücken.

00:11:59: Also faktisch war der Zivilschutz in den letzten Jahren und erzehnt fast am Boden.

00:12:04: Und diese MTF, diese medizinische Taskforce ist eben eine von einundsechzig insgesamt Deutschland die dafür da sind auf Anforderungen des Bundes in Krisenregionen das muss nicht nur der Spannungs- oder Verteidigungsfall sondern das kann auch die unterstützende Hilfe im Katastrophenfall sein eben ausrüttelt vor Ort Menschen die verletzt erkrankt sind aufzunehmen, zu versorgen und dann eben entsprechend in Krankenhäuser oder in den medizinischen Behandlungen überzuleiten.

00:12:34: Jetzt ist es aber auch so im Brandschutz, im Rettungsdienst, aber auch im Katastrophenschutz.

00:12:39: setzen sie auch auf grenzüberschreitende Zusammenarbeit denn Katastropen machen ja meistens nicht vor Grenzen halt.

00:12:44: Wir haben's auch beim Fanbrand gesehen.

00:12:46: wie sieht die Zusammenarbeit da genau aus?

00:12:48: Dieser Zusammenarbeitsverband nennt sich EmRick.

00:12:50: Sie arbeiten damit belgischen und niederländischen Kolleginnen und Kollegen zusammen.

00:12:54: Ja, genau.

00:12:54: EmRick ist ein Partnerverbund von drei Nationen.

00:12:58: Sie haben es gerade schon richtig gesagt Niederlande, Belgien und Deutschland.

00:13:02: Und das geht darum im Prinzip genau das was sie gesagt haben in täglichem Doing umzusetzen.

00:13:07: der Herzinfarkt in Kerkrade Der Dachstuhlbrand in Herzoghenrad der verunfallte Reiter in Büchenbach Um eben zu schauen dass da möglichst schnell unkompliziert Hilfe kommt.

00:13:18: und dann haben sich in In der Vorzeit emrick besteht jetzt In dieser Organisation von seit elf Jahren, aber tatsächlich eben auf dem Papier in der täglichen Umsetzung.

00:13:30: schon seit über fünfundzwanzig Jahren haben sich damals Menschen zusammengesetzt und haben gesagt es kann ja nicht sein dass es Ländergrenzen gibt.

00:13:36: Und von da an dürfen wir nicht weiterfahren.

00:13:38: Aber tatsächlich ist die Wahrheit das es nicht einfach so ist, dass man mit einem Rettungswagen mit Blaulich einfach weiterfährt muss eben dann auch im Hintergrund dazu vorab viel geregelt sein.

00:13:46: Dazu gibt es Abkommen, dazu gibt es Verträge und Übereinkünfte Das kann man durchaus mit Stolz behaupten, der einzige prinational organisierte Verbund für die Gefahrenabwehr in Deutschland ist.

00:14:03: Also das gibt es so in dieser Form in Deutschland nirgendwo anders und das führt dazu dass wir über fünfhundert Rettungsdiensteinsätze grenzüberschreitend jedes Jahr hier unsere Region fahren.

00:14:12: Das heißt also mehr als einmal am Tag wert beispielsweise einen Rettungswagen aus den Niederlanden nach Deutschland oder aus Deutschland nach Belgien oder von Belgien in Niederländer darüber hinaus Auch noch die Hilfe per Feuerwehr oder eben der anderen Organisationen.

00:14:27: Wir hatten vor im letzten Jahr den Ansturz des Aussichtshorms am Dreiländerpunkt, wir haben über siebzig Einsätze im Jahr wo die Feuerwehren sich gegenseitig helfen.

00:14:38: das ist eigentlich europäisches Denknen reinst Form nämlich uns in Blaulicht sind in der Region hier oder dürfen und können in der region Grenzen vorkommen egal, denn wir fahren einfach.

00:14:49: Die Leitstellen untereinander kommunizieren die Leitstellen sprechen sich ab und wir schicken das Fahrzeug was am nächsten ist.

00:14:54: Sie haben es gerade schon angesprochen Wir müssen nicht jeden Tag mit einer Katastrophe rechnen aber es gehört zur Wahrheit dazu man sollte vorbereitet sein Egal ob jetzt bei einer Evakuierung wegen der Bombenentschärfung wie wir es zuletzt in Aachen hatten oder vielleicht auch ein Brand im Dachstuhl.

00:15:10: Was sollte man immer griffbereit haben?

00:15:12: Also nicht nur den Hauseschlüssel und den Hund oder die Katze, auch das ist wichtig.

00:15:18: Aber eben genau dieses... ich sag mal aus unserem Blickwinkel heraus.

00:15:21: Das darf man natürlich nicht falsch verstehen, das sind immer tragische Ereignisse.

00:15:24: aber aus unserem Blickwinkel raus, die Unterbringung in einem Hotel weil es beim Nachbarn gebrannt hat.

00:15:30: Das sind tagtägliche Szenarien, das passiert wirklich regelmäßig dass wir zum eigenen Schutz vor den Rauchgasen entdämpfen Einfach mal eine Nacht irgendwo anders untergebracht werden muss und sich alleine das zu durchdenken.

00:15:43: Und dann darüber nachzudenken, was brauche ich denn jetzt konkret?

00:15:45: Wenn jetzt die Feuerwürde die Polizei vor meiner Tür steht und sagt Ich muss jetzt einmal raus Das würde uns schon sehr helfen.

00:15:51: aber konkret im besten Fall natürlich ein Rucksack mit den nötigsten Sachen vielleicht mit Erzahnbürste Mit einer Hose mit einem Pullover um sich eben erstmal für eine Nacht helfen zu können.

00:16:02: In keiner Stadt oder Gemeinde, in der Städteregion muss man sich Sorgen machen wenn man seine Zahlenbürste dann vergisst.

00:16:07: wir wissen schon zur Helfen aber die Selbstvorsorge beginnt eben schon viel früher und es hilft auch uns in der Gefahrenabwehr wenn die Menschen sich mal mit diesem Szenario selbst bewusst auseinandersetzen.

00:16:18: Es waren jetzt Beispiele was wäre wenn man tatsächlich seine Wohnung verlassen müsste?

00:16:23: Oder sein Haus?

00:16:23: das kann ja aber auch den Fall geben.

00:16:25: es gibt beispielsweise einen größeren Stromausfall Man kann zu Hause bleiben beispielsweise im Sommer oder so.

00:16:31: Nichtsdestotrotz raten sie ja auch da, dass man einiges immer vorrichtig haben sollte.

00:16:35: Was wäre das denn zum Beispiel?

00:16:37: Kurz und knapp Dinge des täglichen Lebens einfach nur sich darüber Gedanken machen ob das was im Kühlschrank ist auch über Tage hält und ob das etwas im Kohl schrank isst auch zwei drei tage mich ernähren kann.

00:16:53: als Beispiel Denn Die Wahrheit ist ja viele Menschen denken, naja wenn der Strom ausfällt dann gehe ich eben zum nächsten Supermarkt.

00:17:00: Nein das ist nicht möglich!

00:17:01: Der nächste Supermarkt hat ebenfalls keinen Strom.

00:17:04: Der nächste supermarkt kann auch nicht mal seine Schiebetüren betreiben um eben... ...menschen zu versorgen und uns es ganz wichtig dass wir eben so wie's auch schonmal gesagt habe nicht die Stressoren sind.

00:17:14: Wir wollen nicht.. ..dass die menschen in Panik in den Supermärkten laufen Laufen sich für drei Wochen mit Lebensmittel entdecken.

00:17:23: Uns ist schon ungemein damit geholfen und ich glaube das wäre so der kleinste gemeinsame Nenner, wenn die Menschen sich darüber im Klaren sind dass es durchaus sein kann, dass sie mal ein zwei drei Tage nicht einkaufen können.

00:17:36: Das ist in unserer Gesellschaft heute vielleicht auch ein Stück weit vor Rufen zugegeben.

00:17:40: Ich selbst gehört auch eher zu den Menschen die lieber spontan einkaufengehen.

00:17:45: aber es braucht eben auch nicht vieles.

00:17:46: Es braucht vielleicht einfach nur ein paar Dosen soll jetzt keine Werbung sein, aber ein paar Ravioli-Dosen vielleicht oder irgendetwas was man auch kalt essen kann.

00:17:56: Es gibt beispielsweise vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe eine echt schönes Buch Kochen ohne Strom.

00:18:03: da kann man sich sehr gut darin informieren wie man denn ohne Strom ohne Gas ohne Heizung sich trotzdem etwas Leckeres zu Essen machen kann.

00:18:12: dieses Buch empfehle ich jedem sich einfach mit in seiner Reihe der Kochbücher zu Hause zu legen.

00:18:17: Ich verschenke das selbst auch ganz gerne.

00:18:18: Es führt am Anfang immer zu lachern und am Ende nach zehn Sekunden denken die Leute ach, da ist ja eigentlich dann doch ganz sinnvoll weil eben ganz simple profane Dinge darin stehen wo wir uns jetzt vielleicht heute keine Gedanken drum machen und ansonsten... Die Dinge des täglichem Bedarfs einfach für ein zwei drei Tage im besten Fall natürlich Behörden.

00:18:34: Meinung ist drei Tage plus aber die Wahrheit ist etwas für den nächsten Tag zu haben.

00:18:39: Können Sie da komplette Beispiele nennen?

00:18:40: Also nicht nur aus Kochen ohne Strom, das interessiert uns jetzt natürlich auch.

00:18:43: Das ist ja Ihr Lieblingsgericht.

00:18:44: aber auch dass sie wirklich einfach mal plakative Beispielen nennen also mit Reis oder Kartoffeln und es ist uns ja auch dann nicht wirklich geholfen wenn eben der Strom weg ist und man jetzt nicht einen kleinen Gaskocher noch zu Hause hat.

00:18:54: Naja denken wir mal an ein Salat alles das was kalte Küche ist Ein paar Brote vielleicht auch eingefroren, weil die Tiefkühlung sobald die ausfällt ist sie ja nicht sofort warm.

00:19:04: Das Brot ist nicht sofort aufgetaut.

00:19:05: das heißt also wenn die tiefkühling dann abtaut hat man dann von da an und das brot hält sich ja dann auch noch ein paar Tage immer noch Möglichkeiten sich irgendwie damit zu ernähren und ansonsten einfach eine laufende Überwachung ist das was in meinem haushalt ist auch in der lage mich und meine familie über ein paar Tage zu ernähren.

00:19:24: Und ja, es gibt richtigerweise auch beispielsweise die Empfehlung zur Bevorratung von Trinkwasser.

00:19:30: und da hilft es aber uns allen auch schon wenn es zumindest den Mindestvorrat für die nächsten Tage zu Hause ist.

00:19:36: ich will das gar nicht an Litern festmachen oder an Personen oder Kopfzahl.

00:19:39: jeder weiß zuhause was er ungefähr an Trinkwasservlaschen pro Tag braucht.

00:19:44: Oder kann es sich auch gerne mal auslittern wenn er ansonsten einfach nur Leitungswasser trinkt.

00:19:47: Aber wenn wir das schon an Vorrat haben weil Die Verunreinigung von Trinkwasser ist eine durchaus stehende Gefahr.

00:19:54: Das muss nicht nur durch die Katastrophe hervorgerufen werden, gibt es Beispiels also so etwas wie das Abkochgebot dann können wir das Trinkwasser immer noch trinken.

00:20:01: aber was wenn die Versorgung wirklich ausfällt wegen eines Rohrbruchs und wir über Tage eben kein Trink Wasser haben?

00:20:06: Bevor und das ist immer ganz wichtig.

00:20:09: deswegen arbeiten wir mit diesen seventy- zwei Stunden bevor staatliche Hilfe greift.

00:20:13: natürlich bringen wir Trinkwasse an die Menschen natürlich bringen weh Essen an die menschen natürlich bringen Weheizungen an die Aber nicht in den ersten zwei und siebzig Stunden.

00:20:20: Und das ist eben ein wichtiger Punkt unserer Arbeit, die Hilfe zur Selbsthilfe.

00:20:24: Die Menschen müssen oder es gehört mit so weit dazu, müssen sich einfach im Klaren darüber sein, dass staatliches Handeln einen Vorlauf braucht.

00:20:31: Das ist nicht wie beim Herzinfarkt, wo noch acht Minuten niemand vor der Tür steht – das geht im Katastrophenschutz nicht!

00:20:36: Stichwort seventy-two Stunden.

00:20:37: Vielleicht können Sie das nochmal ein bisschen genauer ausführen?

00:20:40: Was greift dieser Beruf überhaupt?

00:20:42: Also es braucht eine Bemessungsgrundlage.

00:20:45: In dem damaligen Bundesinnenminister Dr.

00:20:47: de Maizière wurde zum ersten Mal eine Handlungsempfehlung für den Katastrophenfall herausgegeben.

00:20:52: Im Jahr zwei Jahrzehnte wurde der Innenminister dafür in der Presse Ceresne würde Panik schüren, das Bullewahr hat ihn fast lächerlich gemacht mit seinen Aussagen.

00:21:03: er hat uns Bevölkerungsschützern aber wirklich aus der Seele gesprochen.

00:21:07: An der Zeit wurden noch von zehn Tagen gesprochen und die Wahrheit ist einfach zehn Tage Ist natürlich für uns als Behörde hilft uns das für unsere Planung, weil wir einfach mehr Vorlauf haben.

00:21:18: Es ist aber nicht die Realität und selbst zwei in siebzig Stunden Hand aus Herz ist bei vielen eben nicht die realität und auch nicht der Wirkungsgrad von hundert Prozent den Menschen.

00:21:27: deswegen sich dann eben die Experten darauf geeinigt dass Aber zumindest die zwanzig Stunden jede menschen zugetraut werden kann weil ich unterstelle einfach dass niemand derzeit zuhause sitzt, der nicht irgendwie zumindest vierundzwanzig Stunden überleben kann.

00:21:42: Und aus vierund zwanzig stunden werden ganz schnell zweiundsiebzig aber da werden eben nicht so schnell zehn tage und deswegen gilt jetzt unsere Planungsgrundlage eben zweihundertstunden Ausfall beplanen und ab dann kann man damit rechnen.

00:21:54: sicher damit rechnen.

00:21:56: das staatliches handeln greift wir greifen natürlich auch viel früher ein und lokal vielleicht auch schon nach zwei drei stunden.

00:22:04: Trotzdem brauchen wir ein gegenseitiges Commitment, worauf sich die Bevölkerung aber eben auch wir verlassen können.

00:22:09: Und wie sieht denn Ihr Vorratschrank zu Hause aus?

00:22:11: oder ihr Vorratskeller?

00:22:12: Der Schuster selbst hat die schlechtesten Leisten!

00:22:14: Mein Europa war Schuhmachermeister und irgendwie habe ich das von dem mitgenommen.

00:22:19: Ich könnte jetzt einfach sagen naja wenn so eine Krise eintritt brauche ich jetzt daraus keine Vorräte dann bin ich ja irgendwo anders nämlich in der Behörde und arbeite aus dem Bunker heraus.

00:22:28: nein aber es ist tatsächlich so dass ich sage mir der Grundbedarf Für das, was ich für ein paar Tage brauche ist auch bei mir immer da.

00:22:34: Zwei in siebzig Stunden kann ich sehr gut überleben.

00:22:37: Was gibt es denn dann für die Einsatzkräfte?

00:22:39: Erbsensuppe?

00:22:39: Oh, Erbsen-Suppe ist aus der Zeit der Siebziger und Achtziger.

00:22:41: Damit ziehen wir heute im wahrsten Sinne des Wortes keine Forelle mehr vom Teller.

00:22:44: Nein!

00:22:45: Es geht darum dass wir sauber versorgen.

00:22:48: also es ist kein Kommunionsbefehl Also kein Drei-Gänge-Menü, aber unsere Einskräfte sollen schon vernünftig versorgt sein.

00:22:55: Das ist dann eben sowas wie Nudeln mit Gulasch, vegetarische Veganeralternativen.

00:23:00: Einfaches Aber doch gut ist ein kraftvolles Essen!

00:23:02: Wir fänden es ganz interessant einfach nochmal eine kurze Einschätzung von Ihnen zu bekommen.

00:23:06: Wie Gut Ist denn die Bevölkerung aus Ihrer Sicht auf so einen Katastrophenfall vorbereitet?

00:23:11: Aus Sicht des Bevölkerungsschützers geht's immer besser.

00:23:15: Ich glaube schon dass bei der Bevölkerung sich viel auch im Kopf getan hat.

00:23:19: also in der Region glaub ich wirklich durch die Krisen der letzten Jahre, Tornado in Rötgen, Hochwasser in der Region und so weiter.

00:23:26: Ich glaube aber das bundesweit ist ein massives Umdenken seit dem Beginn des Anglo-Skriegs Russlands auf die Ukraine begonnen hat.

00:23:38: Dass die Menschen verstanden haben dass diese vermeintlichen Friedenszeiten nicht selbstverständlich sind.

00:23:45: Wir merken schon einen viel viel höheren Informationsbedarf der Bevölkerung.

00:23:49: Also das tut uns auch gut, weil damit unsere Arbeit wahrgenommen und wertgeschätzt wird.

00:23:53: die Menschen fragen uns wirklich täglich Einzelfälle, die auch zu konkreten von mir noch Bauvorhaben Rückfragen haben.

00:24:00: Das machen wir gerne.

00:24:02: ich glaube allerdings Und das ist ein Stück weit vielleicht auch repräsentativ wenn wir an den Warentagen in der Region unterwegs sind Die Menschen wissen nicht, dass der Wahntag ist.

00:24:14: Wie die Menschen kennen keine Serien-Signale.

00:24:16: sie wissen nicht wie sie informiert werden.

00:24:18: das gehört mit zur Wahrheit dazu.

00:24:19: es ist unsere ich sage immer das unsere Bubble die sich in dem Bereich gut auskennt.

00:24:24: aber das ist nicht allgemein Wissensstand der Bevölkerung.

00:24:28: da glaube ich haben wir echt viel noch nachzuarbeiten.

00:24:30: Wir bleiben gerne mal beim Thema Sirenen.

00:24:32: Sie haben es gerade angesprochen, es gibt einen Sirenen-Warnnetz.

00:24:35: die Städte Region Aachen arbeitet seit einigen Jahren daran dieses Serien Warnnetze auch flächendeckend auszubauen.

00:24:40: da sind wir auch im sehr guten Weg.

00:24:43: viele Kritiker sagen aber warum ist das überhaupt noch nötig in Zeiten wo wir alle Warnapps haben Nina Katastrophenschutz Warn Apps etc.

00:24:49: sie haben es grade gesagt Viele wissen gar nicht mehr, wie diese seränen Warntöne überhaupt funktionieren.

00:24:54: Können Sie uns da einen Einblick geben?

00:24:55: Wir werden die auch noch einspielen aber da gibt es ja unterschiedliche Warntöhne.

00:24:58: können sie kurz zusammenfassen?

00:25:00: Am Ende geht's gar nicht darum dass man diese zwei drei Warntönne wirklich alle auswendig kennt.

00:25:04: wir sollen alle nur wissen wenn die Serene heult Geht irgendwo in einem geschützten Bereich und macht mal das Radio an Schaut auf euer Handy weil dann wisst ihr mehr Informationen, wenn diese Reden ausgelöst werden wird in der Regel auch Self Broadcast ausgelöscht.

00:25:19: Das heißt also die Information ob ich jetzt eine Warnipp auf dem Handy habe oder nicht?

00:25:23: Hier reicht mich so oder so.

00:25:24: und ja natürlich können wir jetzt sagen Auf- und Abschwellende Ton ist der Warnton und eine Minute Länge dann kurz unterbrochen und wieder der Warrenton.

00:25:41: Die Entwarnung ist der lange Dauerton.

00:25:47: hier geht es aber im Kern darum dass die Menschen wissen Eine Serene in Nordrhein-Westfalen bedeutet akute Gefahr.

00:25:54: Jetzt im wahrsten Sinne des Wortes tätig werden, nicht gleich mal gucken, nicht erst bei den Computer hochfahren sondern eine Serene bedeutet in Nordhain Westfalen.

00:26:02: es besteht akute Handlungsbedarf, es besteht Akutegefahr.

00:26:06: handeln Sie jetzt!

00:26:07: Nicht in fünf Minuten jetzt.

00:26:09: nehmen sie jetzt ihr Handy raus schauen sie da drauf informieren sich im Internet gehen sie in einen geschützten Bereich machen sie das Radio an.

00:26:15: und das ist die Kernmessage die wir auch immer versuchen mit der an den Warentagen noch mal mitzugeben, wir versuchen möglichst alle Informationen möglichst schnell an die Menschen ran zu bekommen.

00:26:25: Aber die simpelste Informationsweiter gab es erst einmal.

00:26:29: da ist etwas und alle sollen wissen diese Rene wird nicht für irgendeinen trivialen Grund ausgelöst sondern dann ist konkrete Gefahr.

00:26:39: Wir haben bei der Flutkatastrophe im Jahr zwanzig alle gemerkt wie wichtig das Ehrenamt ist.

00:26:44: Es gab da unglaublich viele Helfer gefühlt aus ganz Deutschland zu uns kam und geholfen haben.

00:26:52: Die ehrenamtlich angepackt haben in Stolberg, in Echweiler, in Rötchen, in Connelly Münster.

00:26:57: Wie kann das Ehrenamt ausgebaut und gefordert werden?

00:27:00: Am Ende dreht sich bei uns im Bevölkerungsschutz erst mal alles ums Geld.

00:27:05: Wir müssen schon schauen dass der Bevölkerungschutz im Ehrenamts auch hier bei unserer Region Auch für die Menschen attraktiv es dienen umsetzen sollen.

00:27:13: Das heißt also im Klartext wenn ich die Wahl habe zwischen einem richtigerweise und schick ausgebauten, vielleicht sogar neu gebauten Sportheim oder ich will mich im Bevölkerungsschutz engagieren.

00:27:25: Und gehe dann in die Unterkünfte.

00:27:27: Die ist eben aus den Fünfzigerjahren und leider aus den finanziellen Gründen der letzten Jahrzehnte bundesweit nicht mehr renoviert oder auf dem aktuellen Stand oder der Vorpack nicht mehr auf dem aktuellen Stand.

00:27:36: Dann ist es nicht sehr weit mit der Ehrenamensmotivation und deswegen haben auch wir in der Region gesagt... ausgelöst davon, was wir gesetzlich müssen.

00:27:44: Wir schütten beispielsweise im Jahr dreihunderttausend Euro an unsere Organisationen aus die im Bevölkerungsschutz aktiv sind und unserer Förderrichtlinie ist ausschließlich schaut das es bei den Menschen ankommt.

00:27:58: Das heißt kauft ihnen T-Shirts, kauft ihn Stiefel, kauf in Helme, kaut ihnen einen Grill, baut nen Grillplatz.

00:28:04: damit macht etwas, damit das Ehrenamt attraktiv wird.

00:28:07: Was würde ich mir wünschen dass es das vielleicht sogar in der Bundes- oder Landesauflage auch gibt?

00:28:11: Was hat sie denn damals eigentlich dazu motiviert, ihr Ehrenamt zum Beruf zu machen?

00:28:15: Ich glaube Sie haben ja auch ganz jung bei der Jugendfeuerwehr angefangen.

00:28:19: Muss ich jetzt die Haareszahlen nennen?

00:28:20: Ich hoffe nicht!

00:28:21: Wir können die Hörer auch raten lassen.

00:28:24: Das könnte aber schlimmer werden...

00:28:26: Ja gut okay mag die Zahl gar nicht laut sagen, aber vor zwei Jahren irgendwann im Ehrenamten angefangen Und das hat mich gepackt.

00:28:36: Ich war in den Fahrtfindern, ich habe mal ganz kurz... aber da hab' ich mir selbst die Beine beiverknotet und mal ganz gut Fußball gespielt.

00:28:42: Aber das war alles wirklich nur ein kurzer Intermezzi!

00:28:45: Und irgendwann auf einem Sommerfest habe ich ein Feuerwehrfahrzeug stehen sehen und das fand ich total interessant.

00:28:51: Ich sag nicht wie alt ich damals war, sonst würde es mich noch älter machen aber es hat mich total gepackt.

00:28:55: und ihr habt mir meinen Eltern damals gesprochen und die haben eben gesagt naja gut du kannst nur eins machen dann hörst du eben alles andere auf.

00:29:02: von dem Zeitpunkt an hat's mich voll gepacket und von dem zeitpunkt dann hab' ich jede freie Minute irgendwie mit blaulich verbracht Zum Leidwesen auch meines Umfelds vielleicht, aber ja und irgendwann war dann für mich klar es gibt für mich nur diesen Weg.

00:29:16: Und da gab's für mich die Frage polizeilich oder nicht-polizeilig gefahren abwehr'n und irgendwie bin ich dann auch bei Feuerwehr-Rettungsdienst Bevölkerungsschutz gelandet.

00:29:27: Sie haben in ihrer Zeit natürlich schon unglaublich viel miterlebt und viele Situationen anders gesehen als wir.

00:29:33: jetzt sage ich mal sie waren viel live vor Ort.

00:29:36: Was war denn in den letzten Jahren so der komplexeste oder lehrreichste Einsatz für Ihr Amt?

00:29:41: Für mein Amt ist, glaube ich, jedes Szenario, indem wir das Lagezentrum aktivieren.

00:29:47: Total lehrreich!

00:29:49: Die Wahrheit ist aber dass wir natürlich als Amt selbst sehr wenig auf der Straße sind.

00:29:53: Wir unterstützen und führen oder lenken Administrieren im Hintergrund und sind relativ wenig außer mir dann ein paar Leuten aus den Intergrunddiensten regelmäßig vor Ort.

00:30:06: Für mich selbst war sicherlich der größte Einsatz, die Flutkatastrophe, im Jahr zwanzig.

00:30:13: Selbst in den Elbehochwasser, auch in Sand und durfte da auch im Stab damals das Oberbürgermeisters mitarbeiten.

00:30:22: Das sind natürlich prägende Dinge, die auch ein Stück weit mit vielleicht auf das eigene Handeln prägen.

00:30:31: Echt prägend oder vielleicht auch ein Stück weit demütig gemacht hat eigentlich der Arbeitseinsatz im Alltag, sei es die erste Renimationen in den Jahr zwei, drei.

00:30:43: Natürlich und ich sage mal das Leid des Alltages klingt vielleicht auch sehr pathetisch.

00:30:47: aber was ist nun mal eben so?

00:30:49: Ich sag's immer wieder wir haben junge Notfallsanitäter auszubildende, die in ihren ersten vierundzwanzig Stunden um Rettungswagen mehr Leid- oder Elend gesehen haben als vielleicht so mancher sein ganzes Leben lang.

00:30:59: Das soll jetzt nicht Menschen auf ein Schild heben, aber Fakt ist das einfach dieser Job unfassbar prägt und eben auch wirklich demütig vor dem Leben macht.

00:31:08: Vielleicht

00:31:08: können wir da so ein bisschen näher drauf eingehen.

00:31:10: Sie haben gerade auch junge Notfallsanitäter angesprochen Junge auszubilden.

00:31:14: welche Fähigkeiten sind denn heute als Einsatzkräfte vielleicht wichtiger als noch vor zehn oder zwanzig Jahren?

00:31:19: Was sollte man heute mitbringen für diesen Beruf?

00:31:22: Sicherlich aufgrund der Komplexität der Ausbildung eine noch höheren Lernwillen, als es vielleicht vor zehn, zwanzig Jahren der Fall war.

00:31:28: Das mag seine Notfalsanitäter heute mit einer dreieinabjährigen Vollausbildung machen oder die Lernen wirklich echte Intensivmedizin.

00:31:37: Das ist vielleicht auch ein Stück weit nicht mehr so ganz vergleichbar mit der Rettungssassistentenausbildung vor zweizig, fünfundzwanzig Jahre.

00:31:43: Und das ist natürlich auch in Teil der Wahrheit.

00:31:45: Ansonsten brauchen wir Teamfähige Leute und keine Triathleten.

00:31:49: Ich habe lieber jemanden, Vielleicht nicht die dreitausend Meter in fünfzehn Minuten läuft aber dafür ein echter Herzens und Team Mensch ist, der sich in ein Team integriert.

00:31:58: Weil am Ende verbringt man mehr Zeit auf so einer Wache, mehr Zeit im Einsatz und auch eine zum Teil auch deutlich engere Verbindung weil man um es mal ganz deutlich zu sagen viel Mist zusammen auf der Straße durchmacht.

00:32:11: Man durchlebt einfach Höhen und Tiefen gemeinsam auf einem Fahrzeug.

00:32:16: Das ist auch vielleicht für Außenstehende ganz schwer zu beschreiben oder ganz schwerzufassen, wie dieser Zusammenhalt auf so einer Wache ist.

00:32:23: Und wir als Amt machen auch nicht alles perfekt und sind auch nicht immer in letzter Konsequenz in unserem Tun auch immer perfekt.

00:32:34: aber es geht uns oder mir persönlich auch darum dass die Menschen wissen wenn sie bei uns arbeiten dann sollen sie gut aufgefangen sein.

00:32:39: Dann sollen sie wissen das wir viel darauf legen dass sie sich hier wohl fühlen Dass wir versuchen immer gute Technik vorzuhalten, dass wir versuchen den vernünftigen Arbeitsumfeld zu ermöglichen.

00:32:49: Denn wir haben nicht nur Wachen die vierundzwanzig Stunden am Tag durchrollen aber die haben eben auch das nennt man bei uns eben sogenannte Klingelwachen.

00:32:55: Wir sind wirklich nonstop unterwegs.

00:32:57: es klingelt am laufenden Band also der Alarm geht laufen und genau da müssen eben die Menschen sich wohl fühlen.

00:33:05: sie sind immer auf dem Fahrzeug unterwegs um aus ihrem Arbeitsalltag heraus eine für sich alltägliche Situation, nämlich der Herzinfarkt.

00:33:13: Der wird den Patienten selbst vielleicht das schlimmste Ereignis eines Lebens gerade ist.

00:33:17: Das ist aber schon der fünfte oder sechste Herzinfakt für die Rettungswagenbesetzung und deswegen brauchen wir ein Team was sich da einfühlt, was auch mit dem Menschen vernünftig umgeht, was hochgradig teamfähig ist und was wirklich ja wirklich Lust auf diesen Job hat.

00:33:33: Wie wird denn damit psychischer Belastung beziehungsweise Nachsorge nach so schweren Einsätzen umgegangen?

00:33:38: Wir haben eine hervorragende Struktur für Seelsorge, für psychische und soziale Notfallversorgung.

00:33:43: Die sowohl Menschen auffängt die unmittelbar betroffen sind also Angehörige Personen selbst die getroffen sind.

00:33:48: Die Menschen begleiten.

00:33:49: da haben ein großartiges Team der Notfallseelsorge wo wir stolzer mitträger dieser Seelsorge hier in der Region sind, aber wir haben eben auch Einsatzkräfte die aus dem Einsatz heraus wissen worüber sie reden.

00:34:01: Die speziell geschult sind und diese sich dann eben nicht anbiedern, aber die im Kontaktpunkt sind Und das braucht es auch.

00:34:09: Ich habe es eben schon mal gesagt Es ist Wir brauchen nicht nach Köln oder Berlin zu schauen um tägliches Leid oder Elend jeden Tag zu sehen.

00:34:17: Das passiert hier jeden tag auch bei uns in der regionen auf dem platten land Oder eben auch eine kernstadt Jeden tag.

00:34:22: und da braucht's einfach in einer modernen Rettungsdienst, in einem modernen Bevölkerungsschutz auch Menschen die das eben auch seelig auffangen.

00:34:28: Genau

00:34:30: so brauche es aber womöglich aktuell eure modernen Bevölkerungschutz und Rettungstienst modernste Technik.

00:34:36: Die haben sie gerade schon ein bisschen angesprochen.

00:34:38: Sie sind da sehr gut ausgestattet.

00:34:39: Aber inwiefern tragen denn zum Beispiel auch KI oder Datenanalyse Tools Digitalisierung Frühwarnsysteme etc.

00:34:47: zur Verbesserung des Bevölkerungshutzes bei?

00:34:51: Es konkretisiert unsere eigenen Prognosen.

00:34:55: Es schlägt früher an, als wir es vielleicht sehen könnten durch Hochrechnungen und das ist aus meiner Sicht mittlerweile nicht mehr wegzudenkenes Werkzeug.

00:35:03: Wir setzen das im Hochwasserrisiko-Management ein in der Prognose der Pegelstände.

00:35:08: ich will jetzt gar nicht mehr wegl denken.

00:35:11: auf der anderen Seite ist es aber auch so dass wir uns darauf nicht blind verlassen dürfen.

00:35:14: also was daraus nicht resultieren darf beispielsweise sind irgendeiner Formen der Gedanke an Personalabbau Denn der Mensch im Lagezentrum konkret wird nicht ersetzt werden können.

00:35:22: Wir brauchen immer noch das Fingerspitzengefühl, wir brauchen die Erfahrung über Jahre und Jahrzehnte was denn da jetzt gerade passiert?

00:35:28: Aber gerade konkret Thema KI bei uns ein riesengroßes Thema weil wir dieses Thema nicht nur aktiv begleiten wollen sondern auch wirklich davon überzeugt sind.

00:35:37: Wir sehen es mittlerweile mit unserem Überflutungsvorhersage-Modul gemeinsam mit der RWTH entwickelt wurden in einem wirklich, wie ich finde großartigen Forschungsprojekt.

00:35:51: Das hilft uns.

00:35:53: Vorher hatten wir Vorlaufzeiten von vierzig-fünfundvierzig Minuten jetzt haben es von drei Stunden.

00:35:58: Hier sind zwanzig Stunden am Tag sieben Tage die Woche.

00:36:00: das System meldet sich von sich aus und sagt da stimmt was nicht.

00:36:04: Aktiviere die KI, wer aktiviert die KI?

00:36:06: Die wäre ausgründendes!

00:36:08: ökologischen Fußabdrucks nicht.

00:36:09: vierundzwanzig Stunden laufen haben, die wieder einfach viel zuviel Ressourcen rauchen.

00:36:12: Aber was Vierundzwangstunden am Tag läuft ist eben diese Lagerentwicklungsabfrage digital und daraus resultiert dann eben dieser Alarm-Modus, hey da stimmt etwas nicht!

00:36:22: Wir müssen tätig werden und dann fängt die Karrieren zu arbeiten und sie arbeitet wirklich so punktgenau hätte ich mir selbst in der Form vor ein paar Jahren noch nicht vorstellen

00:36:31: wollen.".

00:36:32: Wie sieht das denn jetzt für den nächsten Jahr sage ich es mal aus?

00:36:34: Was sind die nächsten Schritte und wo ist das größte

00:36:36: Entwicklungspotenzial?".

00:36:37: Der größte Entwicklungsbedarf ist genau in diesem Punkt medizinische Versorgung, Logistik und Menschen dazu zu bewegen sich im Bevölkerungsschutz engagieren.

00:36:47: Man sagt ja immer wir sind hier nicht bei Wünsch dir.

00:36:49: was aber wenn sie einen Wunsch frei hätten?

00:36:50: das wäre so.

00:36:51: das erste was Sie verbessern würden wenn es möglich wäre?

00:36:54: Das Verständnis Selbstverständnis die Resilienz der Bevölkerung weil das würde uns allen im Alltag im Job in der Behörde auf der Straße das Leben gegenseitig vereinfachen.

00:37:06: Ich glaube, dass wir grundsätzlich ein sehr hohes Verständnis in der Bevölkerung für unser Tun haben.

00:37:09: Aber das ist eben nicht alles sondern wir können uns alle unser alltägliches Leben sowohl die Bevölkerung als auch wir sagen jetzt mal die Bevölkerungsschutzer dies beplanen ganz viel einfacher machen.

00:37:19: dann nehmen wir einfach versuchen den Menschen klar zu machen überlegt euch was passiert wenn x eintrifft.

00:37:25: und wir sprechen nicht immer von den großen Katastrophen wir sprechen von den alltäckelchen Dringens Und ich glaube das wäre so der Grundstock dafür Flächendecken eine flächendeckende Grundresilienz in der Bevölkerung.

00:37:38: Also ein heeres Ziel und ich glaube auch nicht, dass sich das in meinen Bevor wir jetzt wieder auf mein Alter zu sprechen kommen.

00:37:43: Ich habe noch ein paar Tage bis zum Ruhestand ja und auch noch ein Paar Jahre Aber ich glaube trotzdem nicht dass es ein Ziel ist was ich erreichen werde meinem aktiven Dienst im nächsten, ich könnte sagen vierzig Jahren.

00:37:53: aber Es geht tatsächlich darum den Menschen klar zu machen hey Wir sind total dankbar für Wertschätzung, wir sind total Dankbar dafür Dafür sorgt, dass wir unseren Job vernünftig machen können.

00:38:06: Wir sind total dankbar wenn uns Kinder aus den Autos winken.

00:38:09: das macht wirklich das ist da geht uns als Bevölkerung schützt.

00:38:11: als Blaulichmännchen gibt es das Herz auf.

00:38:14: Aber die Wahrheit ist Die Bevölkerung selbst braucht ein Grundverständnis dafür was passiert am tag x. Also bleibt es in den Zeiten indem wir jetzt sind.

00:38:23: Das sind unsere Herausforderungen, die alltägliche Gefahrenabwehr.

00:38:27: Und ich glaube das sind wir gut aufgestellt.

00:38:30: Wir sind bereit.

00:38:30: getragen von Verwaltung und von Politik über alle Farben hinweg bekommen wir wirklich viel Zuspruch.

00:38:36: Wir haben einen eigenen politischen Ausschuss hier bei uns in der Städteregion, der sich nur mit unseren Themen befasst ist.

00:38:42: also da sind die Grundvoraussetzungen habe ich auch schon ein paar Behörden in meinen zwei drei Berufsjahren gesehen.

00:38:47: aber da sind diese Voraussetzung wirklich großartig für.

00:38:51: Aber es ist ebenso, wenn uns die Krisen weiter einholen.

00:38:55: Wenn wir vielleicht in irgendeiner Form den Ziviltutz nicht nur revitalisieren und vielleicht auch aktivieren müssen – und nochmal das ist keine Schwarzmalerei aber es sind einfach Szenarien, denen wir bei uns in unserer Dienststelle natürlich auch gehört.

00:39:06: so weit dazu dass wir diese Szenare durchdenken dann haben wir auf einmal ganz andere Herausforderungen.

00:39:11: Ich glaube die wichtigste Herausforderung ist mit den Menschen gemeinsam eine sichere Regierung aufzubauen.

00:39:16: also gemeinsam sicher ist ja Ein Claim, der abgeleitet ist aus dem Claim der Städte Region gemeinsam Zukunft gestalten.

00:39:22: Sondern das ist ja die Idee dahinter.

00:39:24: Gemeinsam ist nicht nur uniformiert, gemeinsam isst nicht nur blaulicht sondern gemeinsam ist eben... Sieh du ich alle meine Nachbarn, meine Nachbarin die vielleicht etwas betagter ist die unterm Arm zu nehmen und gemeinsam mehr Sicherheit für die Region zu machen.

00:39:36: Und ich glaube dass es schon Herausforderung genug und alles was dazukommt sind wir da bin ich sehr sicher ziemlich gut aufgestellt hier bei uns Aber in der Hoffnung wie immer natürlich, dass wir es nicht brauchen.

00:39:47: Auch das klingt vielleicht pathetisch aber es ist so.

00:39:55: Sind Sie bereit?

00:39:56: Ja!

00:40:02: Wenn ich nur beides habe dann Prävention.

00:40:06: Also beides ist hohe Kunstseinsatzführung muss man dazusagen.

00:40:09: Das gehört sicherlich zu den Top-Level für einen Einsatzleiter, aber besser zu handeln Hochwasser

00:40:14: Nachtschicht oder Frühdienst?

00:40:17: Spätschicht.

00:40:18: Immer spät schicht, wenn mich kennt weiß spät Schicht.

00:40:20: aber wenn ich es nur auswählen kann dann nach Schicht.

00:40:23: Früher Warnung oder Erstbecken-Sicherterlage?

00:40:26: Frühe Warnungen!

00:40:27: Ihre größte Motivation?

00:40:28: Ich habe so eine tiefe innere Überzeugung Chaos zu ordnen, die Situation vorzufinden und sie besser zumachen für die Menschen also zu stabilisieren und dann besser zu machen.

00:40:37: Und das ist irgendwie schon immer so in den letzten... ... Thirty Jahren mein Antrieb gewesen.

00:40:44: Nicht greifbar, es ist einfach echt in mir drin.

00:40:47: Also wenn irgendwas ist ich bin da und habe Lust mitzuregeln.

00:40:50: Also der richtige Mann im richtigen Job.

00:40:52: ganz lieben Dank für Ihren Besuch.

00:40:53: Andreas Dovernd vom Amt für Brandschutz Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz der Schädteregion Aachen

00:40:58: Vielen Dank Das Beste kommt.

00:41:02: zum Schluss die letzte Frage

00:41:05: Worauf freuen Sie sich am meisten an den nächsten Monaten?

00:41:09: Ich freue mich einfach darauf, jetzt auch Ergebnisse zu sehen.

00:41:11: Wir haben in den letzten Jahren so viel machen dürfen.

00:41:13: aber ja das ist eben auch mit die Wahrheit.

00:41:15: in einer Behörde passiert erstmal viel auf dem Papier und am Schreibtisch.

00:41:18: wenn sie bei uns auf den Hof fahren überall sind Baumaßnahmen überlaufen Handwerker rum wir kriegen Karpaus gebaut neue Fahrzeugkahlen wir kriegen regelmäßig neue Fahrzeuge ein.

00:41:26: dass das sind so die Ergebnisse der letzten drei vier Jahre und da freue ich mir einfach wirklich auf dieses auf den Verlauf von aus tiefstem Herzen, dass wir dieses Jahr mit keiner Krise konfrontiert werden werden.

00:41:38: Dann sind wir da!

00:41:40: Aber ich würde mir wünschen, dass sie uns jetzt gerade im Moment erstmal ein bisschen kramen können und damit beschäftigen können um dann eben auch zu beweisen das was wir in den letzten Jahren getan haben wirklich einen Effekt hat wenn es denn dann erforderlich ist.

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